Häufiger zu Fuß auf die Straße

Häufiger zu Fuß auf die Straße

Das Umweltbundesamt Wien stellte aktuell den Endbericht „Sachstandsbericht Mobilität und mögliche Zielpfade zur Erreichung der Klimaziele 2050 mit Zwischenziel 2030″ vor. Wir erinnern uns gerade mußte auch „Fridays for Future“ in der jüngsten Pressekonferenz ans 1,5 Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen erinnert.
Die Österreicher präsentieren in ihrer Studie nun mit welchem Maßnahmenbündel das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren gefördert werden kann. Rechtliche Rahmenbedingungen auf Bundesebene müssen angepasst werden, aber eine Steigerung des Anteils kann mit Attraktivitätssteigerungen allein nicht erreicht werden. Die immer noch steigende Motorisierung des Verkehrs kann demnach nur mit Flächengerechtigkeit, Fahrbeschränkungen und Benutzungskosten (City-Maut) erreicht werden.

Überraschend große Bereitschaft umzudenken?

Eine repräsentative Umfrage „Mobilität der Zukunft, Österreich“ dazu stellt bei der Bevölkerung bereits eine hohe Akzeptanz für solche Maßnahmen in Städten und Gemeinden. So stimmen 59% für mehr eigene Fahrspuren des Umweltverbundes und nur 41% sagen, dass Autofahrer zu wenig Platz haben, der nicht eingeschränkt werden darf! Das ist für viele vielleicht gar nicht so überraschend, denn eine Mehrheit ist täglich ohne Auto unterwegs und kann sich eine Verkehrswende in naher Zukunft vorstellen. Doch was hindert die Menschen eigentlich konkret häufiger zu Fuß zu gehen? Die Umfrage denkt auf: 37% möchten bessere Einkaufsangebote und Freizeitmöglichkeiten, 25% bessere Fußwege, also breitere und ebene Wege. Und ebenfalls 25% wünschen sich attraktivere Umgebungen wie Parks und Bäume. Da hätte Bonn doch was zu bieten, Kirschblüteneis inklusive, oder?!

Zur weiteren Lektüre: www.umweltbundesamt.at

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